AKuT - Anlaufstelle Kind und Tod

In Deutschland sterben pro Jahr ca. 15.000 Kinder und Jugendliche. Wenn dies geschieht, dann gerät alles aus den Fugen. Die Familien erleben existentielle Einbrüche, oft physische und psychische Zusammenbrüche. Nichts ist mehr so, wie es war, und wie es werden soll ist völlig offen. Auch wenn es von außen nicht so aussieht, übersteigt die Belastung der Eltern und Geschwister, der Angehörigen und Freunde, des Pflegepersonals oder anderer Menschen, die von einem solchen Schicksal berührt werden, das Erträgliche oft bei weitem.
Kinder erleben den Tod von Angehörigen, Freunden, Bekannten, Nachbarn oder anderen Menschen. Vielfach sind die Erwachsenen mit ihrer eigenen Trauer zu beschäftigt, als dass sie auf die Bedürfnisse der Kinder adäquat eingehen können. Da es für Viele schwierig ist über den Tod zu reden, scheuen sich bspw. Erzieherinnen, Pädagoginnen,... die Situation anzusprechen. Mit Kindern wird nicht offen über das Thema Tod geredet, sie dürfen nicht mit zur Beerdigung, da man ihnen das angeblich nicht zumuten kann.

Ziel unserer Arbeit ist es, die große Hilflosigkeit abzubauen, das Umfeld der Kinder und Familien zu stärken, das sterbende Kind zu begleiten, die Angehörigen zu entlasten und zu unterstützen. Wir bieten Unterstützung auch denen an, die als Fachkräfte mit dem Thema Kind und Tod betraut sind. Damit alle gemeinsam die schwierige Situation meistern und gut weiterleben können.

AKuT – die Anlaufstelle Kind und Tod ist zu erreichen:

Ansprechpartner:

  • Diakon Thomas Kubetschek, Tel.: 07021/9214120
  • Katharina Steck, Tel.: 07021/921410

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